RADIOLOGISCH-NUKLEARMEDIZINISCHE PRAXIS

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Digitale Mammographie

Die Abklärung der Erkrankungen der weiblichen Brust (Mamma) stellt hohe Anforderungen an die Kenntnisse und Erfahrungen der Untersucher. In unserer Praxis wird ein bedeutender Schwerpunkt auf die Mammadiagnostik gelegt, so dass wir alle gängigen Untersuchungsverfahren zur Früherkennung von Brustkrebs und zur Abklärung verdächtiger Befunde anbieten.
Sowohl Frau Dr. Ishaque als auch Frau Theel besitzen eine langjährige Erfahrung in der Brustbildgebung mittels digitaler Mammographie (Röntgen), Mammasonographie (Ultraschall) und der Mamma-MRT. (Zertifizierungen PDF)

Dabei ist die Mamma-MRT ein spezielles, röntgenfreies Verfahren mit zunehmendem Stellenwert. Wichtig ist sie insbesondere zur differentialdiagnostischen Abklärung unklarer Befunde, bei sehr dichtem Drüsengewebe, genetisch familiärer Belastung oder nach kosmetischen Brustoperationen.

Untersuchungsziel:

Die Mammographie ist eine niedrig dosierte Röntgenuntersuchung. Sie bildet das Brustgewebe bis in die feinsten Details ab. Als einziges Früherkennungsverfahren ermöglicht sie, Brustkrebs in einem Stadium zu erkennen, in dem er weder tastbar ist, noch irgendwelche Symptome hervorruft. Kein anderes Verfahren zeigt ähnlich gute Ergebnisse bei der Erkennung kleinster Tumoren unter 10 mm Durchmesser und in der Entdeckung kleinster, noch nicht tastbarer Mikroverkalkungen ab 0,1 mm. Mikroverkalkungen können häufig der erste Hinweis auf Brustkrebs sein. Bei Tumoren dieser Größenordnung sind die Lymphknoten meist noch nicht befallen. Die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung sind folglich sehr gut.

Vorbereitung:

Es ist ratsam, die Aufnahme möglichst in den ersten Tagen nach Abschluss der Regelblutung durchführen zu lassen. In dieser Zeit sind die hormonell bedingten Spannungen in der Brust am geringsten. Grundsätzlich kann die Mammographie jedoch jederzeit durchgeführt werden. Die Erkennbarkeit ist während des gesamten Zyklus gleich. Am Mammographie-Tag sollten Sie Körperlotion, Körperpuder oder Deodorant nicht benutzen. Diese Hygieneartikel enthalten kleinste Partikel, die auf den hochempfindlichen Röntgenfilmen mit abgebildet werden und dadurch die Bildbeurteilung erschweren.

Wann ist eine Mammographie sinnvoll?

Jede Frau sollte einmal monatlich ihre Brust nach einem festen Schema (Abtastung der einzelnen Quadranten) selbst untersuchen. Entsprechende Anleitungen hierzu erhalten Sie bei Ihrem Gynäkologen. Bei jeder Veränderung, die Sie feststellen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dieser stellt dann nach eingehender Untersuchun ggf.. die Indikation für eine Mammographie, beispielsweise bei folgenden Indikationen:

  • Jeder tastbare Knoten, jede Verfestigung,
    welche/r seit der letzten Selbstuntersuchung neu aufgetreten ist
  • Unbekannte/unklare Hauteinziehungen
  • Veränderungen der Brustwarzen
  • Blutiger Ausfluss aus einem Milchgang
  • Vergrößerte Lymphknoten im Achselbereich
  • Hautrötungen, die über einen längeren Zeitraum bestehen. Überwärmung einer Brust.
  • Ein sich verstärkendes Venengeflecht
  • Erreichen des 40. Lebensjahres, wenn eine familiäre Belastung besteht
  • Bestehende Mastopathie (Umbauprozesse der Brustdrüse, vorwiegend hormonell
    bedingt, jedoch ohne Krankheitswert)

Alle Aufnahmen werden in einem modernen Massenspeicher archiviert und liegen so jederzeit zum Vergleich vor. So können sie auch weiteren Kollegen kurzfristig zur Verfügung gestellt werden.

Mit den hier angebotenen Artikeln möchten wir einen Beitrag zu Ihrer Information leisten. Wir bitten Sie jedoch um Verständnis dafür, dass unsere Internetseite keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und eine fachkundige Beratung seitens Ihres zuweisenden Arztes keinesfalls ersetzen kann. Eine Entscheidung über eine angemessene Therapie kann nur der behandelnde Arzt treffen.